Alfred's Weg

Um wirklich nur im Ansatz beschreiben zu können wer oder was ich bin, werde ich mit meiner Kindheit anfangen, die viel über mich offenbart.

Ich bin ein "Bergbauernbua", der im hintersten Zillertal auf 1500 m Seehöhe auf dem elterlichen Bauernhof aufgewachsen ist. Schon in sehr frühem Kindesalter musste ich bei der Arbeit am Hof mithelfen.

Dazu sollte man folgendes wissen:

Die Strukturen auf so einem Hof sind über Jahrhunderte geprägt und haben mit Idylle wenig bis nichts zu tun. Die gesamte Arbeit wurde händisch gemacht und es brauchte deshalb jede Arbeitskraft, auch Kinder, das ist einer der Gründe, warum es viele Großfamilien gab. Die Menschen früher haben ums blanke Überleben gekämpft. Sie hatten nur das Notwendigste zum Leben: Ein Dach über dem Kopf, Holz aus dem eigenen Wald, um im Winter nicht zu erfrieren und Grundnahrungsmittel wie Milch, Kartoffeln und ein wenig Getreide, um nicht zu verhungern. Auch die sozialen Kontakte waren sehr wichtig, denn man war auch auf gegenseitige Hilfe angewiesen.

Obwohl sich in meiner Kindheit diese Gegebenheiten gravierend geändert hatten, wirkten in der Tiefe immer noch diese alten Strukturen und ich wurde dementsprechend erzogen. Ich habe schon sehr früh unbewusst, also subtil (feinstofflich) mitbekommen, wo die Lebensprioritäten, die sich aus diesen bäuerlichen Strukturen entwickelt haben, liegen. Die wichtigsten sind Pflichtbewusstsein, Härte zu sich selbst (um die schwere körperliche Arbeit überhaupt machen zu können), wichtige Entscheidungen müssen mit der Meinung des sozialen Umfeldes übereinstimmen, um nicht ausgestoßen zu werden (es ist wichtig was die Anderen über einem denken) und noch einiges mehr.

Diese Strukturgrundlagen des Pflichtbewusstseins, der Härte zu sich Selbst und der Glaube, "es ist wichtig, was die anderen über mich denken", stellten dann über Jahrzehnte mein inneres Lebensfundament dar und machten mich immer unglücklicher.

Durch diese innere Unzufriedenheit habe ich dann angefangen mich mit anderen Lebensphilosophien zu beschäftigen.

Die wichtigsten Stationen meiner Suche nach innerer Freiheit:

  1. Yogalehrerausbildung in Indien 2005
  2. Yogatherapieausbildung in Deutschland 2007
  3. Manooausbildung (keltischer Schamanismus) in Tirol 2008
  4. mehrwöchiger Aufenthalt in Nepal bei Schamanen 2014
  5. Mediumausbildung (Kommunikation mit anderen Ebenen) in Wien 2017

Ich habe mir bei all diesen Philosophien ein großes, verstandsorientiertes Wissen angeeignet und bin mit Talenten und Fähigkeiten von mir in Berührung gekommen, die ich noch nicht kannte. Nur die große innere Befreiung, die ich eigentlich gesucht habe, hat sich nicht eingestellt.

Dann 2017 kam ein großer, gravierender Umbruch in meinem Leben, dessen Gründe ich hier nicht näher erläutern will. Ich wurde komplett aus meinen gewohnten Strukturen herausgerissen. Es gab auch eine räumliche Trennung von meinem gewohnten Umfeld. Dadurch wurde ich zwangsläufig mit mir Selbst konfrontiert.

Das natürliche Verständnis für das Leben wurde immer deutlicher.

"Ein Mensch kann nur so weit in die Tiefe des Seins eintauchen, wie er bereit ist, sein eigenes Leben in Frage zu stellen."

Folgende Grunderkenntnisse haben sich aus meiner Selbstreflektion herauskristallisiert und bilden die Basis für mein Tun:

  • Die Erkenntnis, dass wir ein Teil der Schöpfung sind und dadurch Eins und gleichwertig mit Ihr, führt uns zur Erkenntnis, dass wir Schöpfer sind.
  • Gleichwertigkeit ist der Schlüssel und bringt uns in die Einheit.
  • Die Schöpfung ist gleichzeitig Baumeister und Baustein des Universums.
  • Die Anerkennung des Schöpfertums schließt die vollständige Eigenverantwortung für das persönliche Leben mit ein.
  • Nur die vollständige Annahme der Eigenverantwortung für alles was im Leben ist, bringt dich in die Position dein Leben in deine Richtung verändern zu können, denn du hast alles erschaffen und deshalb kannst du es auch wieder verändern.
  • Die Ursache für deine persönliche Wahrnehmung der Außenwelt findest du in deinem Inneren und nur dort findest du auch die Lösung.
  • Nur wenn du mit dir in Frieden bist, bist du auch mit deiner Außenwelt in Frieden.
  • Alles was in irgendeiner Form selbstverachtend ist, bedeutet auch Verachtung der Schöpfung. Nur die Selbstachtung führt uns zur Achtung zur Schöpfung.
  • Selbstliebe ist das wichtigste Fundament unseres Lebens. Alles andere bedeutet Trennung von der Schöpfung und Trennung ist immer schmerzhaft.
  • Die Schöpfung besteht aus den Attributen männlich, weiblich und kindlich, alle drei machen die Schöpfung erst vollständig und folgedessen auch uns. Nur wenn wir mit allen gleichwertig in Frieden sind, finden wir den Frieden in uns.

  • Erst wenn ich das, was aus mir entstehen will lebe, lebe ich das geistige Schöpfungsprinzip und daraus resultiert ein erfülltes und glückliches Leben.

  • Der Schöpfer verbindet sich mit der Schöpfung und daraus entsteht das gleichwertige Geschöpf. Das ist das Grundprinzip der Schöpfung.

Aus meinem persönlichen Weg und der Verbindung mit meinem inneren Wissen, bin ich nun in der Lage Situationen und Gegebenheiten anders betrachten zu können.

Indem ich mich Selbst freilege, lebe ich meinen freestyle.

Mein weiteres Leben widme ich meinen persönlichen Fähigkeiten und Talenten im Einklang mit der Schöpfung zum Wohle von mir und allem was ist.

Ich bin Mental Coach und Sama Yoga Vermittler. In beiden Bereichen gebe ich meine Erfahrungen, mein Wissen und meine eigenen Erkenntnisse praxisnah und lebendig weiter.

+43 660 945 34 21